Ein 3D-Scan hilft, vorhandene Bauteile digital zu erfassen. Wir nutzen die Daten als Vorlage für die Konstruktion, etwa wenn keine Zeichnung mehr verfügbar ist.

Was wird erfasst?
Der Scanner erfasst sichtbare Oberflächen und bildet sie als dreidimensionale Messdaten ab. Verdeckte Bereiche, Schäden und die Beschaffenheit der Oberfläche können die Erfassung begrenzen. Ein Scan ist deshalb keine fehlerfreie Kopie aller Maße.
Vom Scan zum CAD-Modell
Wir prüfen die erfassten Daten und nutzen sie für ein bearbeitbares CAD-Modell. Fehlende Bereiche müssen wir anhand geeigneter Referenzen rekonstruieren. Wichtige Anschlussmaße werden zusätzlich geprüft; manuelles Messen entfällt also nicht grundsätzlich.
Was vor dem Scan geklärt werden muss

- Welche Oberflächen und Maße werden für die Aufgabe benötigt?
- Sind alle wichtigen Bereiche zugänglich?
- Gibt es Schäden, Verzug oder fehlende Stücke?
- Welche Referenzmaße oder Zeichnungen sind vorhanden?
Beispiel: ein beschädigtes Rückleuchtengehäuse
Bei der Ferrari-Rückleuchte diente der Scan als Ausgangspunkt. Beschädigte Bereiche wurden anschließend im CAD rekonstruiert. Prototypen zeigten, welche Anpassungen am Fahrzeug nötig waren.
Senden Sie uns eine Beschreibung Ihres Bauteils. Auf der Seite zum 3D-Scan erfahren Sie, welche Angaben für die Einschätzung helfen.
