3D-Druck macht Prototypen, Einzelteile und Kleinserien ohne eigenes Formwerkzeug möglich. Ob FDM, SLA oder ein anderes geeignetes Verfahren infrage kommt, hängt von Geometrie, Stückzahl, Oberfläche und Beanspruchung ab.
Prototypen: erst prüfen, dann fertigen
Ein Prototyp hilft, Passform, Montage und Funktion abzustimmen. Änderungen lassen sich im CAD-Modell einarbeiten, bevor das endgültige Bauteil oder eine Serie gefertigt wird.
Material und Verfahren nach Einsatzzweck
Beim FDM-Druck wird Kunststoff aufgeschmolzen und schichtweise aufgetragen. Beim SLA-Druck härtet Licht ein flüssiges Harz aus. Damit lassen sich feine Details abbilden. Im dokumentierten Ferrari-Rückleuchtenprojekt wurde PA12 im MJF-Verfahren eingesetzt. Daraus ergibt sich keine pauschale Eignung für jede Fahrzeuganwendung.
Einzelteile und Kleinserien
Für selten benötigte Teile kann 3D-Druck wirtschaftlich sein. Zu den Kosten gehören auch Konstruktion, Nacharbeit und Prüfung.
Beispiele für gedruckte Bauteile

Ferrari Testarossa / 512 TR
Das beschädigte Rückleuchtengehäuse wurde rekonstruiert. Die neuen Gehäuse bestehen aus PA12.

BMW E30 M-Technik 2
Zwei Reparaturteile ersetzen die ausgerissenen Befestigungslaschen am Frontspoiler.

Induktives Laden im MG4
Diese Ladestation ersetzt die originale Gummimatte in der Smartphone-Ablage des MG4.
Was wir für einen Druckauftrag benötigen
Senden Sie uns Ihre OBJ-, STL-, STEP- oder 3MF-Datei. Nennen Sie die Stückzahl und beschreiben Sie den Einsatz. Wenn Sie beim Material oder Verfahren unsicher sind, schreiben Sie das bitte in die Anmerkungen.
Druckauftrag oder Konstruktion anfragen
Beschreiben Sie das Problem, den Einsatzort und die gewünschte Stückzahl. Fotos, Maße oder ein vorhandenes Muster helfen bei der ersten Einschätzung.
