
Für die Autogarage Angermeier fertigten wir einen Lenkstockhebel für einen Ferrari 330 GTC nach. Das Original war gebrochen, eine Reparatur nicht möglich und kein Ersatzteil verfügbar.
Das Original als Vorlage

Der neue Hebel sollte sich wie das Original einbauen und bedienen lassen. Das beschädigte Teil diente als Vorlage für die Rekonstruktion.
Scan, CAD und erster Prototyp
Wir scannten das Original und konstruierten auf dieser Grundlage ein CAD-Modell. Daraus entstand der erste gedruckte Prototyp.


Die Autogarage Angermeier testete ihn am Fahrzeug. Dabei wurden Passform und mechanische Belastbarkeit geprüft. Die Rückmeldungen halfen uns, die Konstruktion zu überarbeiten.
Die Verbindung an das Druckverfahren anpassen

Das Original war im Spritzguss hergestellt. Für die Nachfertigung änderten wir das Kunststoffteil so, dass es gesteckt und mit Epoxidharz verklebt werden konnte.
Die zweite gedruckte Version wurde anschließend im Ferrari 330 GTC verbaut.

Was sich aus dem Projekt ableiten lässt
Die Testmontage war ein wichtiger Teil der Entwicklung. Der erfolgreiche Einbau dieses Hebels ist keine allgemeine Freigabe für andere Bauteile oder Fahrzeuge. Sicherheits- und zulassungsrelevante Anwendungen müssen gesondert bewertet werden.
Benötigen Sie ebenfalls Ersatz für ein beschädigtes Teil? Beschreiben Sie uns Ihr Projekt.
